Wolf&Beck GmbH

Laser-Triangulation

Bei der Lasertriangulation wird ein Laserstrahl mittels optischerm Linsensystem auf das Messobjekt fokussiert und mit einer in der Regel direkt daneben befindlichen ortsauflösenden Kamera (analoges Fotoelement oder digitaler CCD- oder CMOS-Chip) beobachtet.
Ändert sich die Entfernung des Messobjektes vom Sensor, ändert sich auch der Winkel, unter dem das zurückgestreute Licht beobachtet wird und damit die Position seines Abbildes auf dem Fotoempfänger. Aus der Positionsänderung wird mit Hilfe der mathematischen Winkelfunktionen (daher: Triangulation) die Entfernung des Objektes vom Sensor berechnet.
Ein Vorteil der Triangulation ist der Umstand, dass es sich um rein trigonometrische Zusammenhänge handelt. Die Messung kann darum sehr schnell und kontinuierlich erfolgen und eignet sich damit gut zur Abstandsmessung an bewegten Objekten oder mit bewegten Sensoren.
Die Linienscanner aus den WBRetro-Paketen arbeiten nach diesem Laser-Triangulationsprinzip.


Rotationssymmetrische Laser-Triangulation:

Ein Nachteil des obigen Standard-Triangulationsverfahrens ist die feste seitliche Position des Empfängers. Dadurch kann es an Kanten zu Abschattungen kommen, d.h. der Empfänger sieht die Projektion des Laserlichts auf der Oberfläche nicht, was zu Lücken in den Messdaten führt.
Wolf&Beck ist es gelungen, diesen Nachteil durch einen 360°-Empfänger, der kreisförmig um den Sendestrahl herum angeordnet ist, zu beben. Dieses Rotationssymmetrische Triangulationsverfahren erlaubt richtungsunabhängige und lückenlose Messungen auf hochstrukturierten Oberflächen.

Dieses Verfahren kommt zur Anwendung in den Optischen Distanzsensoren OTM und OTP.

 
 

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